Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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dieſen Zug mitzumachen, möchte ich wahrlich wiſſen. König Wenzel iſt Dir gewogen, ja er vertraut Dir und duldet Dich um ſeine Perſon. Du biſt begütert und die Sache dieſes deutſchen Ordens iſt in keiner Weiſe die Deine, denn Du, der Freund und Schüler des Johannes Huß, wirſt ſchwerlich dafür Dein Schwert ziehen, die Herrſchaft dieſer Mönchsritter in einem Lande zu erhal⸗ ten, das Dich überhaupt nichts angeht.

Und was geht's Dich an, ob ich Gründe habe oder nicht mich Deinem Zuge anzuſchließen? antwortete der Rieſe,für Dich denke ich, kann's ausreichen, daß Du mich haſt. Arm und Schwert des Chwal von Trocznow ſind für jede Freibeuterſchaar eine gute Sache, ſollt' ich meinen, und das Forſchen, warum dieſer oder jener zu⸗ ſchlägt, gehört nicht zum Handwerke.

Darin denkt Jeder, wie er Luſt hat, entgegnete der Andere.Warum ich mit meiner Schaar in dies ferne Land gezogen, weißt Du. Ich gehe als ein echter fahrender Ritter der Spur eines ſchönen Fräuleins nach, das ich hier herum irgendwo zu finden hoffe, und das mir mit ſeiner Hand erſt den vollen Beſitz meines rechtmäßi⸗ gen Erbes ſichert. Dieſe Vlaſta hat den Teufel im Leibe! Geht auf und davon, zu den deutſchen Herren, den Schutz König Wenzel's verſchmähend, den er ihr ſo liebe voll angeboten. Ha! ha! ha! er mag einen Schreck 1*