Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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hatte einen großen Sieg erfochten, und wir zogen heim,

eine Schaar Gefangener, Männer und Greiſe, Weiber

und Kinder mit uns führend.

Der Meiſter übergab mir und meinem Söhnlein die Bewachung einer großen Zahl Sainaiten, da er ſich an der Grenze der Graudener Wildniß von uns trennte. Höre, Letzkau, ſagte er zu mir, von ſeinem Roſſe mir zum Abſchied die Hand reichend; der in Gott ruhende Herr Winrich von Knipprode hat Dich immer als einen treuen und verläßlichen Mann gerühmt, und ich weiß Du biſt es. Man ſagt mir, Du freieſt um die ſchöne Tochter des Martin Uphagen, der im Kampfe gegen den Vitalienbruder fiel und ein ehrliches Seemanns⸗Begräb niß erhielt in den Wellen. Schaffe dieſe hier durch die Wildniß und bringe ſie nach Marienburg, ſo wollen wir ſelbſt als Vormund der Jungfrau für Dich werben, und Dir, damit Du den vornehmen Verwandten recht biſt, die Stelle als Danziger Rathſchreiber geben. So eilt er davon mit dem großen Zuge. Ich und meine Sol⸗ daten, kaum ſiebzig Leute, mußten uns den kranken jam⸗ mernden Gefangenen anbequemen, und hinter uns, das wußten wir, waren noch genug bewaffnete Samaiten, die uns folgten.

Ich kannte Weg und Steg in der Wildniß, hatte

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