mann Albertus Martell mit
einig ihren Miliz⸗ Haupt en Marienburg unter die
ſeinen wohlgeübten Truppen g. r Fahne des Hochmeiſters zu entſenden Als der Saal ſich zu leeren begann, trat Herr Lin
n 4 denblatt dicht an den Oberbürgermeiſter.„Noch ein Wort,
eine Bitte an Euch, Herr Letzkau, im Namen Sr. Gna er den,“ flüſterte er ihm zu.„Nehmt Euch des böhmiſchen
Fräuleins an, das hier ſchutz⸗ und freudenlos in dieſen kriegeriſchen Zeiten in Danzig zurückbleibt.“
„Verzeiht Herr,“ entgegnete Letzkau ebenſo leiſe als
ut Jener,„aber der Meiſter verkennt mich. Ich bin ein ge — getreuer Unterthan des Ordens ſo weit es meine Pflicht
als deutſcher Mann erheiſcht und meine Ehre als ſolcher
zuläßt. Zum Schutze und Aufenthalt ehrbarer Verweiſter
ete und frommer Jungfrauen gibt es Klöſter und Stifte. lte Ich bin des Hochmeiſters Unterthan, aber nicht ſein Kupp n ler, und meine Hand möge verdorren, mein Haupt ehrlos
cht auf dem Rabenſtein fallen, wenn ich einen Schritt thue, pät die Sünden und Verruchtheiten der Ritter zu begünſti Worten finſter wie die
gen.“ Seine Stirn war bei dieſen
Zat 4 Nacht geworden und es zuckte ein ſchrecklicher, ſchwer ver haltener Zorn um ſeinen Mund. Herr Johannes Linden en blatt faltete traurig die Hände, er als dem Weggehenden ſo⸗ nachſah und ein tiefer Seufzer entrang ſich ſeiner Bruſt, in⸗ So büßt die Unſchuld für die Schuld.
en dem er leiſe flüſterte:


