Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Mottlaufluſſes abgerungen. Das wir hier leben können, das danken wir dem Orden. D'rum aber auch, meine ehrenwerthen Collegen, bewahre uns der Herr, daß der Feind jemals ſo weit vorrücken möge, unſeren Milizen dem Buchſtaben nach die Pflicht aufzuerlegen, ihm ent gegen zu ziehen.

Wir alle ſind Deutſche und unſer Feind iſt der Pole, der uns unſere Hafen, die Schiffahrt auf dem Weichſelſtrome, unſern ſchönen auswärtigen Handel nicht gönnt, denn er bedarf unſerer Vermittlung, um ſeine Produkte zu verwerthen. Der Herr bewahre unſern deut ſchen Sinn vor polniſchem Regiment. Wollen wir die treue Sprache unſerer Mütter nicht mehr im Munde un ſerer Enkel und ſtatt deſſen das Schlangengeziſch des pol niſchen vernehmen? Wollen wir überwundene geduldete Knechte ſein auf dem Boden, den wir mit unſerem Blute erkauften, mit unſern Schweiß den alten Sumpf abran gen? Wollen wir warten bis es zu ſpät wird unſer Recht auf unſeren eigenen Herd zu behaupten? Denn zu ſpät iſt es dazu für uns, wenn das Heer des Hochmeiſters ſo geſchlagen würde, daß dieſe Polen bis an die Nogat rücken.

Herr Johannes Lindenblatt nickte dem eifrigen Sprecher mit freundlicher Dankbarkeit zu und die Raths⸗ herren der Stadt Danzig waren in wenigen Minuten

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