Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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und haben auch gar keine Urſache mehr als das zu lei⸗ ſten, wozu wir verpflichtet ſind.

Dieſe Worte des klugen Herrn Hecht ſchienen all gemeinen Anklang zu finden; nur Conrad Letzkau's mäch tige Stimme ſchaffte ſich ſelbſt in dem Beifallsgemurmel Gehör.

Meine werthen Collegen, ſagte er,Bürgermeiſter, Rathsmänner, Schöffen und Richter der rechten Stadt Danzig! Was mein geehrter Freund und College Hecht hier ſagt iſt ſehr wahr und kann gar nicht mehr beſtritten werden, wohl aber möchte ich Einiges hinzuſetzen. Der Orden, unter deſſen Herrſchaft Danzig nun faſt achtzig Jahre ſteht, hat zwar in letzter Zeit weniger für unſern Stadttheil, als für die neuentſtehenden geſorgt, aber dennoch danken wir ihm des Guten viel, zumal ich, der ich in den traurigen Kriegszeiten früh verwaiſt, von dem edlen Hoch meiſter Conrad von Wallenrode Erziehung und Alles em pfing, was ſonſt Eltern ihren Kindern geben. Zwar was meine Perſon allein betrifft, darf keinen Einfluß haben auf meine Pflichten als Oberhaupt der Stadt. Betrachtet aber, meine geehrten Collegen, den Stadttheil, in welchem wir wohnen und unſere Handthierung mit Ehre und Nutzen betreiben. Wie die Niederungen zwiſchen Weichſel und Nogat iſt das Land hier erſt durch des Ordens Klugheit und große Baukunſt den Sümpfen des