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rothea verſteckte ſich auf der Rinne aus Angſt vor der Mutter, und da dieſe die Luckenthür verriegelte, ging ſie über Nachbar Huxter'’s Schüttboden und dort die Trep⸗ pen hinunter und kam von der Straße nach Hauſe, ſie hat gar ſchmähliche Angſt ausgeſtanden.“
„Na! ich auch,“ ſagte Große, als die junge Frau ſchwieg.—„Hör' Marie, mein liebes Kind, Du weißt, wir kennen einander ſeit vielen Jahren,“ ſetzte er dann freundlich mit einer faſt väterlichen Innigkeit hinzu, und da Du mir jetzt vor Gott verſprochen haſt, mein Weib zu ſein und mir offen und ehrlich den Fehler gegen Klugheit und Schicklichkeit eingeſtanden, den Du began⸗ gen, ſo will ich eben ſo ehrlich gegen Dich ſein! Sieh! Ich habe dies Alles gewußt!“
„Ihr Herr! o lieber Gott, wer konnte Euch das verrathen?“
„Nun herzliebe Marie, mein gutes Kind, kränke Dich nicht über das, was ich Dir ſagen werde, die ganze Stadt weiß, daß ein Weißmäntler in Deiner Kammer geweſen iſt.“
„O Jeſus! o Jeſus!“ jammerte das Mädchen, die Hände vor das Geſicht haltend.
„Schau, Maria, die Thränen, die Du jetzt weinſt, kann ich Dir nicht ſparen. Als Du den Sefeln zu Dir einzulaſſen verſprachſt, haſt Du gewußt, daß Schande
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