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Herr! ſo wahr mir Gott helfe, ich bin nicht wieder da geweſen, den Ritter traf ich im Schießgange und wenn wir vor das Thor in unſeren Garten gingen, auch ſonntäglich in der Kirche. Die Dorothea brachte mir dann Grüße von ihm und l(nud mich ein, zur Urſel Wald mit ihm zu gehen, aber ich hatte Angſt, ſo große Angſt! Ich wäre eben ſo gerne zur Nixe in's Meer gegangen, als noch einmal in's Haus der Urſel.— Oft traf ich ſie auf der Straße und dann redete ſie mich an und ſprach von dem Kummer des Ritters, und als zuletzt es gewiß ward, er mußte nach Marienburg und dann in den böſen Krieg, da hab' ich eingewilligt, ihn eine Stunde in meiner Stube zu ſehen. Nicht in der Nacht, Herr! Die Urſel ſelbſt war's, die da ſagte, ich möchte daran denken, daß ein Mägdlein nur bei Nacht ihren Liebſten nicht bei ſich haben dürfe, auch war die Dorothea die ganze Zeit über in der Kammer, ſie meinte, ſie könne es vor Gott und meiner Mutter nicht verantworten, wenn ſie mich in ſo großer Gefahr allein ließe. Ich gab ihm alſo die Schärpe, die ich ihm geſtickt, und ein Fingerknöchelchen der heiligen Dorothea in Silber gefaßt, das gut ſein ſoll gegen Hiebwunden, damit er's um den Hals trage, wenn es zur Schlacht ginge, wie aber meine Mutter ſo unvermuthet kam, da eilte er durch die Kammer zur Lucke hinaus und die Do⸗
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