Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Blickes zu würdigen, als den Pfoſten des Geländers, an welches jener ſich lehnte. Der geiſtliche Herr machte das Zeichen des Kreuzes über ihm und grüßte ihn im Vorüberreiten mit einem Benedicite. die Dame aber neigte ſich nieder, dem Lithauer einen Silbergulden zu reichen, den ſie in ihrer Hand gehalten. In dem Mo⸗

mente riß das Band ihrer Sammtmaske, und dieſe, zu

Boden ſinkend, zeigte das Geſicht von wunderbarer

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Schönheit den Augen des Mannes, der wenig mehr als

ein Leibeigner, es doch wagte, ſeine Blicke mit dem Aus⸗

druck einer tiefen Traurigkeit auf dieſem ſchönen Antlitze ruhn zu laſſen. Während die Augen dieſer beiden Menſchen ſich

einen Moment lang begegneten, durchglitt ein gleiches Gefühl, von wildem bangem Schmerz die Herzen beider. Der arme Leibeigne ließ das ihm gegebene reiche

Geſchenk achtlos am Boden liegen, und die vornehme

Dame, ſchaute zwei, dreimal zurück, nach dem Halb⸗ wilden und ritt dann, nachdem eine ihrer Dienerinnen ihr die Maske wieder befeſtigt hatte, an die Seite des geiſtlichen Herrn.

Verzeiht, hochfürſtlicher Vater Abt, redete ſie

des heidniſchen Gottes Thor an dem Brückenpfeiler lehnt 2

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