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Häupter, zu den Herrn eines großen und geſegneten Landes gemacht.
Hinter dem deutſchen Ordensritter kam auf einem reich gezäumten weißen Maulthiere ein Mann in der ſchwarzen Ordenstracht mit dem weißen Skapulier der Ziſterzienſer Mönche, den die goldene Kette um den hagern Nacken, als einen Geiſtlichen höheren Ranges bezeichnete.
Neben dieſem ritt auf einem ſchneeweißen Zelter eine Dame von hoher und wundervoll ebenmäßiger Geſtalt.
Sie trug ein ſchönes Reitkleid von Florentiner Sammt, einen Biberhut mit einer Reiherfeder und gold geſtickte Handſchuhe vom feinſten Gemsleder. Ihr Ge ſicht war durch eine ſchwarze Maske vor den Einwirkun gen von Sonne und Luft geſchützt, zugleich aber auch vor den Blicken aller Neugierigen verborgen.
Zwei Frauen, offenbar ihre Dienerinnen, folgten ihr auf reich geſchirrten, ſehr koſtbaren Pferden und ein Trupp von zehn rieſigen Knechten, in Lederwämſern und Stahlhauben und mit Schwert, Dolch und Armbruſt be waffnet, beſchloßen den Zug, der langſamen Schrittes über die dröhnende Brücke ritt.
Der anführende Deutſchher ritt an dem Brücken⸗ wärter vorüber, ohne ihn und ſeinen Hund mehr eines
Ein Bürgernmeiſter. I. 2


