Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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ſchwammen ſtill auf dem ruhigen Waſſer. Ein Strohhüt⸗ chen, das zur Schlafſtätte des Lenkers dieſer einfachen Waſſergelegenheiten diente, befand ſich auf jeder derſelben und allmählig fing auf einem dicht davor liegenden klei⸗ nem Heerde von Lehm und Feldſteinen ein Feuer zu brennen an, das zur Zubereitung des einfachen Mittags⸗ mahles diente.

Um dieſe Zeit öffneten ſich die Flügel des großen Waſſerthores der Marienburg nach beiden Seiten. Eine Hornfanfare klang von den Zinnen herab in die laue Luft, und endlich ritt ein ſtattlicher Zug aus der Burg hervor, an deſſen Spitze ſich auf einem ſchwarzen Roß, das offenbar arabiſches Blut in ſeinen Adern hatte, ein ſchlanker geharniſchter Ritter befand. Er trug das Viſir ſeines Helmes offen, eine Reiherfeder überwogte denſel⸗ ben und gab ſeinem ſchönen tief gebräunten Angeſicht durch ihre blendende Weiße einen eigenen Relief.

Der weiße Mantel mit dem ſchwarzen Kreuz auf der rechten Schulter bezeichnete den noch jugendlichen Mann, als ein Glied jenes gewaltigen Bruderbundes, der ſeinen kleinen Anfang im fernen Oſt in Akon macht. Die Barmherzigkeit deutſcher Edler mit ihren kranken Landesleuten gründete ihn, und jetzt hatte er ſich durch die Kraft des Schwertes und die Regentenweisheit ſeiner

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