12
dieſe zur unrechten Zeit angebrachte Liebkoſung war aber der Wagen in eine ſchlimme Lage verſetzt worden; das eine Rad war nämlich auf einen der Steine gekommen, die den Fußpfad an der Seite von dem Fahrwege in der Mitte der Brücke ſchieden. Die Töpfe, Käſtchen und Bün del unter den Körben mit Grünkohl, rothen Rübenblät⸗ tern, Lindenblüthen und in Häckſel wohlverpackten Ciern, hatten dadurch einen argen Stoß bekommen und eine Zer⸗ ſtörung, wie die von einem Erdbeben, drohte der ganzen Marktwaare des luſtigen Bauern.
„Das kommt vom Lügen!“ ſagte Bruno mit ſeiner gewöhnlichen Ruhe, während er behülflich war, das Un heil in Ordnung zu bringen.
„Ich lüge nicht, lithauiſcher Bär,“ entgegnete der Eigenthümer des Wagens,„weißt Du es denn nicht, Du, der Du hier Tag und Nacht dicht an der Nogat ſitzeſt und in den Strom guckſt, daß die Dämme, die ihn ein⸗ engen, nicht daran gewachſen ſind? Es ſind noch nicht zweihundert Jahre her, da war dort auf der Seite des Waſſers, wo jetzt mein hübſches Haus mit grünen Fen⸗ ſterladen in meinem ſchönen Baumgarten ſteht, kein Land, ſondern ein tiefer ſchmutziger Sumpf, in welchem Dra⸗ chen hausten. Nur im Winter fand der Wolf ſeinen Weg über die ſchreckliche Einöde, der im Sommer ſtinkenden
Brodem ausathmete, ſo daß die wenigen Menſchen, die
breiten
gehen Honi bring
auf! ten,
mußt furt
me a⸗ ſend
war o rief a Mein war e ſtattli den v muthi die T Beide lang, des ſch daß ſe
Brück


