Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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auf dem hochgelegenen Flecken ihr elendes Leben hinbrach

ten, von Fiebern geplagt wurden und jämmerlich ſterben mußten. Da ließ der Landmeiſter Meinhard von Quer⸗ furt Gott geb ihm die ewige Seligkeit! die Däm⸗ me an Nogat und Weichſel ſchütten, es haben viele tau

ſend Leute ſechs Jahre lang daran gearbeitet; aber da war auch ſchöner Boden trocken gelegt und der edle Herr rief aus allen deutſchen Landen Anſiedler in die Werder. Meines Großvaters Großvater war auch darunter. Er war eines Herrn Sohn, der am ſchönen Rheinſtrome ein ſtattliches Schloß hatte, aber es war niedergebrannt wor⸗ den von ſeinem Nachbarn und er beſaß nichts als ſein muthiges Herz, geſunde Hände und ein junges Weib, das die Tochter eines Lehensmannes geweſen ſein ſoll. Die Beiden zogen über Berge und Ströme, viele Wochen lang, und wie ſie hier ankamen, gab man ihnen ein Stück des ſchönen Bodens, und mein Großvater ſelig erzählte, daß ſein Ahn das erſte Beet von ſeinem Felde mit ſeinem breiten Schwerte umgegraben habe.

Nul in Gottesnamen,'s kann nun wieder vorwärts gehen. Hott, Lieſe! hott Kroll! Schade, daß ich keinen Honig habe, ich hätte ihn gerne auf's Küchenmeiſteramt bringen wollen. Behüt Dich Gott, Sungalo!

Jetzt mit dem vorrückenden Tage, belebte ſich die Brücke mehr und mehr. Bauernwagen in großer Anzahl