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Der Schiffbruch : ein Roman / nach d. Engl. der S. H. Burney
Entstehung
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kuͤndet, den ich nie wiederzuhoͤren hoffen durfte. Ach, der noch uͤbrige Reſt meines Lebens lag ſo freudenleer vor mir, daß mir die Seligkeit jetzt faſt zu groß daͤucht, von zwei geliebten Aelen bis ans Grab begleitet zu werden. Iſt dies der Vater, rief Viola innig ge⸗ ruͤhrt, indem ſie ſich zaͤrtlich an ihn ſchmiegte, der naͤmliche Vater, vor dem ich mich fuͤrchtete, obgleich ich ſo ſehnlich wuͤnſchte ihn wiederzu⸗ ſehen? Wie guͤtig, wie liebreich iſt jedes Wort von ihm! Ach, wie viel Dank, wie viel Liebe bin ich dir, theurer Vater, ſchuldig, um nur einigermaßen mein unnatuͤrliches Mißtrauen gegen dich wider gut zu machen! 1.5 Eine lange, umſtaͤndliche Erzaͤhlung folgte nun, die, obgleich in gewiſſer Hinſicht fuͤr beide Theile ſchmerzhaft, doch vorzuͤglich fuͤr Sir William unendlichen Werth hatte, weil ſie ihn Vvoͤllig mit dem Schickſal, welches Frau und Kind ſeit der langen Trennung von ihm betroffen hatte, bekannt machte. Oft fuͤllte ſich ſein Auge mit Thraͤnen, wenn die Erinnerung an die geliebte Gattin mit allem Kummer, den ſie erlitten, mit allen Entbehrungen, denen ſie ausgeſetzt geweſen