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Der Schiffbruch : ein Roman / nach d. Engl. der S. H. Burney
Entstehung
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Bei dieſen Worten ſtarrte Wiola empor. Ach, rief ſie,mein armer, armer Vater! Wie wird dein Herz den harten Schlag ertragen? Aber ſage mir, theure Mutter, glaubſt du denn, daß wir hier unſer ganzes Leben zubringen muͤſ⸗ ſen? Kann wirklich ein ſo ſchreckliches Loos unſer warten? Gott des Erbarmens, fuhr ſie fort, indem ſie ſich auf ihre Knie warf, und die weinenden Augen gen Himmel richtete,rechne mir dieſe Thraͤnen, dies Straͤuben nicht als Ver⸗ brechen an! Schwach, huͤlſlos, niedergebeugt als ich es bin, kann ich kaum fuͤr meine Worte verantwortlich ſein. In meinem Gemuͤth iſt ein unaufhoͤrlich wildes Toben, ich habe nur ein be⸗ ſtimmtes Gefuͤhl, das eines Ungluͤcks, welches mei⸗ ne Kraͤfte uͤberſteigt!

Mit naſſem Blick nahm die Mutter das ſo ge⸗ beugte Kind in ihre Arme, ſprach ihr noch ein⸗ mal ernſt ans Herz, und ſetzte dann hinzu:Be⸗ denke, ſo lange du mir bleibſt, iſt mir das Leben ſo⸗ gar in dieſer Vuͤſte ertraͤglich. Du biſt jetzt mein Alles, und nur von dir haͤngt mein Daſein ab. Hebe alſo den Blick, theures Maͤdchen, ſei mein Troſt, meine Stuͤtze! Banne dieſen uͤber⸗