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Der Schiffbruch : ein Roman / nach d. Engl. der S. H. Burney
Entstehung
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die Verdienſte mancher unter ihnen auf, und jammerte uͤber den Schmerz ihrer Angehoͤrigen. Wiederholt rief ſie aus:Warum bin ich gerettet, da ſo manche Menſchen, deren Leben einen weit groͤßern Werth hat, ein Opfer geworden ſind!

Ein langes Stillſchweigen folgte, dann aber hob ſie das Haupt mit feierlicher Bewegung empor, und ſagte:So ſind wir denn alſo verbannt von dem uͤbrigen Theil der Schoͤpfung? Kein an⸗ deres menſchliches Auge wird uns hier begegnen, keine Toͤne, als die unſrigen, zu unſerm Ohre

dringen! Und wenn uun eins von uns ſtirbt, und das andere Oh, es iſt zu ſchreck⸗ lich! Ueberwaͤltigt von Angſt und banger

Furcht vor der Zukunft, warf ſie ſich weinend auf den Boden. Die Mutter ſuchte aufs Neue ihr Muth und Vertrauen auf die Fuͤhrungen einer hoͤ⸗ hern Macht einzuſprechen, der ſie ſich beide unter⸗ werfen muͤßten, um ſich eines beſſeren Schickſals wuͤrdig zu machen.Fuͤr dich beſonders ſchmerzt mich unſere Verbannung, ſetzte ſie hinzu,fuͤr dich und den uns vergebens erwartenden, ach, nun bald tief trauernden Vater!