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Der Schiffbruch : ein Roman / nach d. Engl. der S. H. Burney
Entstehung
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ſo hoffnungslos und verzweifelt es auch ſchien, den⸗ noch klug gewaͤhlt war.

Wenig Augenblicke nachdem man ihren Wil⸗ len vollzogen hatte, vermehrte ſich der Tumult um ſie herum auf eine fuͤrchterliche Weiſe; der Auf⸗ ruhr der Elemente, das Geſchrei der verzweifeln⸗ den Mannſchaft, das Krachen des Schiffes, be⸗ taͤubten ſie in ſolchem Grade, daß auch ſie die Beſinnung verlor, und erſt alsdann Zeichen des Bewußtſeins wieder ſpuͤrte, als ſie ſich in voͤlli⸗ ger Finſterniß, von der Fluth fortbewegt, ſchwim⸗ mend auf den Wellen befand, ohne ſich der Um⸗ ſtaͤnde naͤher erinnern zu koͤnnen, die ſie vom ſin⸗ kenden Schiffe getrennt hatten. Ihr erſter Ge⸗ danke war die Hand auszuſtrecken, um ſich der Naͤhe ihrer Tochter zu verſichern, und nachdem

ſie ſich uͤberzeugt hatte nicht von dem geliebten

Weſen getrennt zu ſein, ſtieg ein Seufzer des Danks von ihren Lippen gen Himmel, und mit ruhigem Muthe unterwarf ſie ſich in dieſer hoͤchſt unſichern Lage jeder noch drohenden Gefahr. Nach einer ſchrecklichen Nacht, deren man auch ſpaͤter nie ohne Schauder gedenken konnte, ſah Lady Earlingford ſich bei Anbruch des