Tages in der Naͤhe einer ſandigen Kuͤſte, die ei⸗ ne kleine reizende Inſel zu begrenzen ſchien. Den Mittelpunkt dieſes anmuthigen Fleckes, welcher in tiefer Stille ſich feierlich vor ihren Augen aus dem Meere erhob, machte ein kegelfoͤrmig empor⸗ ſteigender, hoher Berg, deſſen Seiten durch tiefe Flußbette geſpalten waren. Die Geſtalt und das Anſehen des Berges bezeichneten ihn als vulkaniſch, aber die am Abhange herrſchende Fruchtbarkeit ließ ſchließen, daß lange kein Aus⸗ bruch Statt gefunden haben muͤſſe.— Schon befand ſich das eine Ende des Maſtes, an wel⸗ chem die Mutter gebunden war, auf dem Trocke⸗ nen, und fuͤrchtend, jede heranſchlagende Welle moͤge ihn noch einmal in die offene See treiben, eilte Lady Earlingford die Stricke zu loͤſen, mit denen ſie an demſelben befeſtigt war. Dann ſtieg ſie in die hier ſeichte Fluth, und ſtrengte alle ihre Kraͤfte zur Befreiung ihrer jungen Ge⸗ faͤhrtin an, die noch immer ihrer Sinne gaͤnzlich beraubt, auch dann nicht im Stande war ſich ſelbſt zu helfen, als man ihre Bande geloͤſt hatte. Mit großer Anſtrengung gelang es der Mutter endlich, ſie aus der See zu ziehen, und
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