giere entgingen dem Tode in den Wellen, da die groͤßere Anzahl entweder auf dem ſinkenden Schif⸗ fe ſelbſt, oder in den uͤberladenen Boͤten ihren Untergang fand. Unter den wenigen, welchen noch das Leben gefriſtet wurde, befand ſich eine Mutter und Tochter, die ſich eingeſchifft hatten, um ſich mit einem geliebten Gatten und Vater wieder zu vereinen, der einen bedeutenden Poſten der eng⸗ liſchen Regierung in Hindoſtan bekleidete. Lady Earlingford, eine Frau von großer Gegen⸗ wart des Geiſtes und vielen vorzuͤglichen Eigen⸗ ſchaften, folgte, im Augenblicke der nahen, un⸗ vermeidlichen Gefahr, da ſie die Boͤte ſchon uͤber⸗ fuͤllt durch die ſich hineindraͤngende Menge ſah, dem Rathe eines erfahrenen Seemanns, und be⸗ fahl ihren Leuten, ihre vor Schreck faſt lebloſe Tochter, an die Truͤmmer eines zerbrochenen Ma⸗ ſtes zu befeſtigen. Nachdem dieſes vor ihren Augen geſchehen war, beſchwor ſie ihre Diener, als einen letzten Beweis der Anhaͤnglichkeit an ihre Herrſchaft, noch ehe ſie in die Boͤte ſpraͤn⸗ gen, auch ſie an denſelben Maſt, der das geliebte Kind trug, zu binden. Ihrem Befehl wurde ge⸗ horcht, und der Erfolg zeigte, daß dies Mittel,
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten


