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Der Eindruck, den das herbe Leiden macht,
Hat ihr das helle Auge oft getruͤbt.
Dem Faatterſinn blieb fremd das ſanfte Herz,
Und ſolchen Thron waͤhlt ſich die Liebe gern,
Denn Schoͤnheit waͤchſt durch mitempfund'nen Schmerz,
Dies bildet ihres Weſens Frucht und Kern;
Und dieſer Altar traͤgt der Ketten viel,
Die willig ihm die Liebe hat gebracht,
Es wird das Leben Eines Wunſches Ziel,
Und dieſer Traum erfuͤllet Tag und Nacht.
Doch iſt nicht gluͤcklicher das leichte Herz,
Das von der Blume zu der Blume ſchwaͤrmt,
Als das nur Eine kennt, in ſuͤßem Schmerz
Anbetet— hofft und— ſich zu Tode haͤrmt?—
Wohl gluͤcklicher mag's fuͤr dies Leben ſein,
Doch wahre Liebe weiht fuͤr jenes ein.
9.
Und auch ſie liebte, wie ſie ward geliebt— Die Wange gluͤhte, wenn ſein Auge blitzt,


