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Wenn Eiferſucht die Wonne wohl getruͤbt, So iſt's ein Dorn nur, der die Roſe ſchuͤtzt. Man warf ihm vor, er habe oft die Treu Verletzt, bis ihm ihr holdes Bild erſchien, Und der gebroch'ne Schwur ſei ihm nicht neu, Den Maͤnner ſich als eig'nes Recht verliehn. Doch wenig wußte die geſchwaͤtz'ge Welt Von ſeiner erſten wilden Jugendzeit,
Und daß der Vorfahr'n Spruch gefangen haͤlt Der gruͤnen Inſel Recht in alter Zeit.
Dies kuͤndete der alten Burgen Zahl,
Die ſich als Chronik hat die Zeit gewaͤhlt, Daß die Ruine noch als feſtes Maal
Des koͤniglichen Stammes Macht erzaͤhlt. Einſam und vaterlos von Kindheit an,
Blieb offen er des Eindrucks erſter Macht. Die Glut, die wild ihm durch die Adern rann, Ward mehr noch durch Erinn'rung angefacht. Er lebte, wo der erſte Knabentraum
Ein wahres Paradies im Geiſte ſieht,
Und wo des reifern Alters Weisheit kaum


