Teil eines Werkes 
6. - 9. Th. (1859)
Entstehung
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Willy, der die ungebärdigſten Füllen gezähmt, die wahnſinnigſten Sprünge gewagt, die fröhlichſten Lieder gejubelt hatte, den tollköpfi⸗ gen heitern Cumpan, den kindlichen Liebling der Fröhlichen und Ern⸗ ſten, der Jungen und Alten!

Eheu, fugaces, Postume, Postume,

Labuntur anni, ſagte der Oberſt, der unvermerkt eine jener horaziſchen Sentenzen ein⸗

geſogen, die fortwährend in dieſer claſſiſchen Atmoſphäre ſchwebten und

guf Darrell wie Medicin wirkten, Fairthorn aber krank machten.Die Jahre entſchwinden, Willy, ſtumm wie Vögel durch die Luft hinſtrei⸗ chen; aber wenn Freund mit Freund nach langer Abweſenheit zuſam⸗

mentrifft, da ſieht Jeder das Gepräge ihrer Krähenfüße auf dem Ge⸗

ſichte des Andern. Doch wir ſind noch nicht zu alt, Willy, um uns noch manchmal am traulichen Kamin zu treffen. Wir können noch immer unſere Klepper beſteigen und werden uns ſelbſt im Tod als gutes Vollblut ausweiſen. Doch Ihr ſeyd begierig zu erfahren, mit welchem Titel und Namen dieſer Fremde ſeinen Anſpruch auf eine ſo unvergleichliche Nichte begründet. So wiſſet denn ah, hier kommt Darrell. Guy Darrell, in dieſer jungen Lady werdet Ihr die Enkelin von Sidney Branthwaite, unſerem alten Etoner Schulfreund, einem Gentleman von ſo gutem Blut wie nur einer im Lande, bewill⸗ kommnen.

Es gibt kein beſſeres Blut, rief Fairthorn, der ſich in die Gruppe hereingeſchlichen hatte;in Eures Vaters großem Werk über eherne Denkmäler findet ſich eine Notiz über, die Genealogie der Branthwaite, Sir.

Erlaubt mir zu ſchließen, Mr. Fairthorn, fuhr der Oberſt fort;eherne Denkmäler ſind peinliche Gegenſtände. Ja Darrell, ja Lionel; dieſes ſchöne Geſchöpf, das Lady Montfort wohl zu adop⸗ tiren wünſchen mochte, iſt die Tochter von Arthur Branthwaite aus ſeiner Ehe mit der Schweſter von Frank Vance, deſſen Namen, wie ich ſcharffinnig vermuthe, Nationen preiſen, und deſſen Werke Fürſten