Teil eines Werkes 
6. - 9. Th. (1859)
Entstehung
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Zwölftes und letztes Kapitel, in welchem der Autor alle ſeine Mittel aufbietet, um eine Schlußantwort auf die Frage zu finden:Was wird er damit machen.

Schauplatz die Ufer des Sees von Fawley. George leiht ſeinen Arm Waife; Mrs Morley, die auf der entgegengeſetzten Seite des Waſſers auf ihrem Feldſtuhl ſitzt, legt die letzte Hand an ihre Skizze von dem Herrenhauſe; Sir Iſaak liegt da und betrachtet gravi⸗ tätiſch die Schwäne; das Reh beugt ſich über ihn und nagt gelegent⸗ lich an ſeinem Ohr; Fairthorn hat ſich unbehaglich in einen Winkel des Hauſes zwiſchen zwei Strebepfeiler gedrückt und beobachtet mit boshaftem Auge zwei jugendliche Geſtalten in einiger Entfernung, wie ſie langſam Seite an Seite, aber ohne ſich zu führen, einher⸗ wandeln und zwiſchen den melancholiſchen laubloſen Bäumen bald verloren gehen, bald in den Lichtungen wieder auftauchen. Darrell, der ſo eben Waife und George verlaſſen hat, deren langſamem Gang er ſeine ungeduldigen Schritte nicht anpaſſen konnte, wundert ſich, warum Lionel, den er bei ſeiner Ankunft mit kurzen herzlichen Worten wegen ſeines Schickſals an Sophy gewieſen, mehr als eine Stunde gebraucht hat, um eine einfache Frage zu ſtellen, auf welche man die Antwort ſo ziemlich zum Voraus wiſſen kann. Er rückt gegen dieſe melancholiſchen Bäume vor. Plötzlich verläßt die eine jugendliche Ge⸗ ſtalt die andere und kommt mit raſchem Schritt durch das verwelkte Farnkraut einher. Blaß wie der Tod, ergreift Lionel mit krampfhafter Feſtigkeit Darrells Hand und ſagt:Ich muß Euch verlaſſen, Sir. Gott ſegne Euch! Alles iſt vorüber. Ich war der blindeſte Narr ſte weist mich zurück.

Sie weist Euch zurück! unmöglich! Aus welchem Grund?

Sie kann mich nicht genug lieben, um zu heirathen, antwortete Lionel mit zitternder Lippe und einem Verſuch zu jener Ironie, in welcher jede äußerſte Seelenqual, wenigſtens bei unſerem hochmüthigen Geſchlecht, ſo gerne eine Zuflucht oder Bemäntelung ſucht.Ich bin

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