Neigung zugabet, wie wenn es Euch von der Pflicht geboten waͤre— jetzt höret mich an, wenn ich an der Seite Eures älteſten Freundes zu Gunſten Eurer Ehre und im Namen Eurer Väter ſpreche’— wenn Ihr das ſaget, ſo iſt er für ſein Land gewonnen. Ihr werdet ein Unrecht gut gemacht haben; und bitte, werdet Ihr Eure Würde blos⸗ geſtellt haben?“ Cuaroline hatte ſich in die Ecke des Wagens geduckt, ihren Mantel feſt um ihre Bruſt gezogen, ihren Schleier herabgelaſſen; aber kein ſchützendes Kleid, kein Schleier vermochte ihre Aufregung zu verbergen. Der Oberſt zog die Haltſchnur.„Nichts natürlicher als das; Ihr ſeyd die Wittwe des Oberhauptes vom Hauſe Vipont. Ihr ſeyd bei ſeinem Schickſal tief intereſſirt oder ſolltet es wenigſtens ſeyn. Eine lang erwartete ſchreckliche Criſis iſt eingetreten. Das Haus zittert. Ein Verwandter dieſes Hauſes kann ihm einen unſchätzbaren Dienſt leiſten; dieſer Verwandte iſt ein Mann, an deſſen Herd Eure Kindheit erzogen worden; und Ihr— Ihr gehet mit mir— mit mir, der ich dafür bekannt bin, daß ich Himmel und Erde für jede Stimme aufrege, wodurch das Haus befeſtigt werden kann— um dieſen ſchwan⸗ kenden Verwandten um ſeine Unterſtützung und ſeinen Beiſtand anzu⸗ gehen. Ich ſage Euch, Nichts iſt ſo natürlich, und dennoch hegt Ihr Scrupel dem Hauſe Vipont zu dienen— Euer Land zu retten! Ihr möget wohl aufgeregt ſeyn. Ich überlaſſe Euch Euern eigenen Be⸗ trachtungen. Meine Zeit geht nahe zuſammen; ich will hier aus⸗ ſteigen. Laßt mir dieſe Documente. Ich will ſehen, was mit dem Reſt dieſes langen peinlichen Gegenſtandes zu machen iſt. Ich werde Euch heute Abend einen beſonderen Bericht ſchicken, und Ihr werdet mit einer einzigen Zeile die Bitte beantworten, die ich an Gich zu richten gewagt habe.“
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