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um deren willen das Opfer gebracht worden ſey. Und da beſchloß ich, daß Guy nicht auf ſolche Art unwiderruflich ſeinem eigenen Glück die Thure verſchließen ſolle. Lady Montfort, Ihr wißt, daß dieſer Mann Euch liebt, wie, ich glaube es wahrhaftig, nie ein anderer Mann⸗ in unſerem kalten Jahrhundert ein Weib geliebt hat;— durch Ver⸗ laſſung, durch Veränderung hindurch— mitten unter Kummer— mitten unter Unmuth— dem Stolze zu Trotz— todt für alle andere Liebe, vor allen andern Banden zurückſchaudernd— fort und fort— in der Tiefe ſeiner Seele bis an den Rand des Alters, geheim und ver⸗ ſchloſſen, die hoffnungsloſe Leidenſchaft ſeines Mannesalters mit ſich tragend. Seht Ihr nicht, daß Ihr und Ihr allein die Schuld traget, wenn Guy Darrell ſiebzehn Jahre lang für das Land verloren ging, dem zu dienen und das zu ſchmücken er beſtimmt war? Fühlet Ihr nicht, daß, wenn er jetzt dieſe letzte Gelegenheit von ſich ſtößt, die auf ſolche Art verwüſteten Jahre wieder hereinzubringen und einen Ruf zu vollenden, welcher wirklich ſeinen ahnherrlichen Namen mit den Ehren der Nachwelt in Verbindung bringen kann, Ihr und Ihr allein die Urſache ſeyd?
„Ach— ach— aber was kann ich thun?“
„Thun!— Ach ja, es iſt wahr. Der arme Mann iſt jetzt alt; Ihr koͤnnt Euch nichts um ihn bekümmern!— Ihr, die Ihr noch⸗ immer jung und ſo unglücklich ſchön ſeyd! Ihr, um deren Hand junge Fürſten werben könnten! Es iſt wahr; Ihr könnt für Guy Darrell kein Gefühl haben, außer Mitleid.“
„Mitleid! Ich haſſe dieſes Wort!“ rief Lady Montfort mit eben ſo großem Ungeſtüm, wie wenn ſie noch immer die launiſche, leb⸗ hafte Caroline von ehemals geweſen wäre.
WVWiieederum richtete der Weltmann ſeine ſchlauen Augen gegen ihr Geſicht und ließ die Worte fallen:„Sehet ihn!“.
„Aber ich habe ihn ja geſehen. Ihr erinnert Euch, daß ich hin⸗ ging um für Lionel und Sophy zu ſprechen— es war vergebens.“
„Nicht vergebens. George ſchreibt mir, er habe Euch von Dar⸗
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