Teil eines Werkes 
6. - 9. Th. (1859)
Entstehung
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Glück iſt ſo fern, der Ruhm ſo unmöglich! Ferner und noch ferner als ſeine gegenwärtige weltliche Stellung von ſeiner Vergangenheit lag, ſchien das Bild, das zum erſten Mal in ſeiner Bruſt das träu⸗ meriſche Gefühl hervorgerufen hatte, welches ſelbſt die Härteſten unter uns im ſpätern Leben nie ganz vergeſſen. Leidenſchaften toben und verſchwinden, und wenn alle ihre Stürme verbraust ſind, ja vielleicht noch am Rande des Grabes ſchauen wir zurück und ſehen gleich einem Stern das weibliche Geſicht, wenn es auch nur das eines Kindes iſt, das uns zuerſt eine unbeſtimmte Verwunderung über den Zauber in einem menſchlichen Weſen, über die Leere in einem entzogenen Lächeln erregt hat. Wie Viele von uns könnten durch die Abgründe ver⸗ nichteter Hoffnung eine Beatrice zurückrufen, geſehen wie der Floren⸗ tiner ſie ſah, auf Erden als ein ſchuldloſes Kind, im Himmel als ein verklärter Geiſt! Ja, Laura war eine Affektation Beatrice eine Wirklichkeit.

Georges Stimme unterbrach etwas unangenehm Lionels Träu⸗ merei.Wir nähern uns unſerm Ziel, und Ihr habt mich noch nicht einmal um den Namen der Lady gefragt, der Ihr Eure Aufwartung machen ſollt. Es iſt Lady Montfort, die Wittwe des letzten Marquis. Ihr habt ohne Zweifel Mr. Darrell von ihr ſprechen gehört?

Mr. Darrell nie Oberſt Morley oft. Und in Geſellſchaft habe ich ſie als vielleicht die hübſcheſte und gewiß die hochmüthigſte Frau in England ſchildern gehört.

Mr. Darrell ſollte nie von ihr geſprochen haben! Das iſt in der That ſeltſam, ſagte George Morley, der ſich an Lionels erſte Worte hielt und von ſeinem ſpätern Commentar keine Notiz nahm. Sie war als Kind viel in ſeinem Hauſe, ſie nahm Antheil an der Erziehung ſeiner Tochter.

Vielleicht ſcheute er gerade aus dieſem Grund ihren Namen. Ich hörte ihn nur ein einziges Mal auf ſeine Tochter anſpielen, auch kann ich mich darüber nicht wundern, wenn es wahr iſt was mir Leute geſagt haben die, von den nähern Umſtänden ſehr wenig zu wiſſen