Teil eines Werkes 
3. - 5.Th. (1858)
Entstehung
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kennen, deren heiteres Lachen ihnen einen Lufthauch von dem alten Spielplatz zuruckbringt. Vive, vale; ich will nicht hinzufugen: Sis memor mei. Ich ſchulde Eurer Güte ſo viele Verpflichtungen, daß Ihr gezwungen ſein werdet mein zu gedenken, wenn Ihr Euch an die nichtpeinlichen Gegenſtände früher Freundſchaft und dauernder Dankbarkeit erinnert. Rufet Euch Aur dieſe ins Gedächtniß zuruck, wenn Ihr denket an Guy Darrell.

Achtzehntes Kapitel.

Keine kurſirende Münze ſchwankt ſo im Preis wie der Werth eines heiraths⸗ fähigen Mannes.

Oberſt Morley war nicht überraſcht(das konnte er, wie wir wiſ⸗ ſen, durch keine neue Erfahrung von menſchlicher Verkehrtheit und Launenhaftigkeit werden), aber ſehr geſtört und ſehr geärgert durch den unerwarteten Inhalt der Darrellſchen Mittheilung. Entwürfe für Darrells Zukunft waren Pläne für ſeine eigene geworden. Mit ſei⸗ nem alten Schulkameraden zu ſprechen, war in den letzten drei Mo⸗ naten eine der Hauptfreuden ſeines Alters geweſen. Darrells plötz⸗ liche und definitive Verzichtleiſtung auf dieſe geſellſchaftliche Welt brachte zu gleicher Zeit eine Lücke in dem Geſchäfte von Albans Geiſt und in den Neigungen von Albans Herz hervor. Und kein entſpre⸗ chender Grund wurde für eine ſo plötzliche Flucht und einen ſo krank⸗ haften Entſchluß angeführt. Eine quälende Erinnerung, eine heftige Bekümmerniß, verſchieden von denjenigen die Alban kannte, von den⸗ jenigen bei denen er um Rath gefragt worden, wurde nur in unbe⸗ ſtimmten und allgemeinen Ausdrücken angedeutet. Aber in was die Erinnerung oder die Bekümmerniß beſtand, das ließ Darrell, wie Alban Morley, der Alles wußte, feſt überzeugt war, ihn niemals wiſſen. Konnte die Sache irgendwie mit den drei jungen Ladies zu⸗ ſammenhängen, denen Darrell ſo verkehrt unparteiiſche Aufmerkſam⸗