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meinem Grabe. Zu meines Vaters Blut kann kein Erbe meines Reichthums ſeinen Stammbaum zurückführen. Doch liegt ein Troſt in dem Gedanken daß Lionel Haughton ein Menſch iſt, welchem mein Vater beifällig zugelächelt haben würde. Bei meinem Tod wird daher wenigſtens der alte Name nicht ſterben: Lionel Haughton wird ihn annehmen und würdig ſein ihn zu führen. Eine ſeltſame Schwäche von mir, werdet Ihr ſagen;: aber ich kann den Gedanken nicht ertragen, daß der alte Name gänzlich aus dem Lande verlöſcht werden ſollte. Ich hoſſe, daß Lionel früh eine angemeſſene und glückliche Heirath machen wird. Feſt überzeugt, daß er nicht unedel wählen wird, lege ich ſeiner Wahl keine Feſſeln an.
Nur ein einziges Wort über den gehäſſigen Gegenſtand, der ſo ſpät Eurer Freundſchaft anvertraut, ſo dankbar Eurem Gutdünken an⸗ heimgeſtellt worden iſt. Jetzt, da ich mich wieder einmal in Fawley begraben habe, iſt es ſehr unwahrſcheinlich, daß der Mann, den zu nennen mir zuwider iſt, mich hier aufſuchen werde. Wenn er es thut, ſo kann er mich nicht ſo beläſtigen, wie wenn ich in der Londoner Welt wäre. Ich bitte Euch daher, fahret fort ihn ganz allein zu laſſen.
Und indem ich Euern eigenen ſchlauen Glauben annehme, daß am
Ende ein ſolches Kind, das er in den Hintergrund ſtellt, gar nicht vor⸗ handen ſei, beruhigt ſich mein Gemüth über dieſen ganzen Theil mei⸗ ner Privatkümmerniſſe. 4
Lebt wohl, alter Schulfreund! Hier, wo ich mein Leben begon⸗ nen habe, hier wird es, ſo weit ich vorherſagen kann, wenn's Gott gefällt, auch endigen. Ich kann Euch nicht bitten mich hier zu beſu⸗ chen: was für mich Ruhe iſt, würde für Euch Zeitverluſt ſein. Aber in meinem ſpäten und vergeblichen Verſuch wieder in die Exiſtenz ein⸗ zutreten, in welcher Ihr ruhig und weiſe Alles was das hohe Alter begleiten ſoll, Ehre, Liebe, Gehorſam, Schaaren von Freunden um Euch geſammelt, hat nichts die Anſtrengung ſo belohnt, bleibt mir nichts in ſo angenehmer Erinnerung, als die kurze Erneuerung des behaglichen Verkehrs, welchen Männer wie ich nur mit ſolchen Leuten


