Teil eines Werkes 
3. - 5.Th. (1858)
Entstehung
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mich nicht mehr quälen, daß ich Euch dieſe Titania geben ſoll, wie ſie

über Zettels ſanftem Schlummer wacht. Alles ein Sommernachts⸗ traum, Lionel! Titania verſchwindet in den Armen Oberons und würde nicht Titania ſeyn, wenn Ihr ſie zu Mrs. Zettel machen könntet.

Fünfzehntes Kapitel.

Selbſt Oberſt Morley, der Jedermann und Alles kennt, geräth in Verlegen⸗ heit, wenn es an die einfache Frage kommt:Was wird er damit machen?

Vance gefällt mir ſehr gut, ſagte Darrell, als er und der Oberſt Arm in Arm weggingen.Er gehört nicht zu den magern Intelligenzen, die außerhalb ihres Berufes Nichts erübrigt haben. Er hat Humor. Humor iſt das reiche Ueberſtrömen der Kraft.

Eure Defſinition iſt ſehr gut, ſagte der Oberſt.Und der Humor bei Vance iſt obſchon phantaſtiſch, nicht ohne Schlauheit. Es lag viel wirkliche Gute in ſeiner augenſcheinlichen Abſicht L'onel durch Spötteleien von ſeinem einfältigen Enthuſiasmus abzubringen, den er

Einem hubſchen Kinde widmet, das zu einer herumziehenden Comödiantin herangebildet worden iſt, fiel Darrell ein.Nennt es nicht einfältigen Enthuſtasmus. Ich nenne es ritterliches Mitleid. Wäre es etwas Anderes als Mitleid ſo wäre es nicht Enthuſtasmus, ſondern Immoralität. Aber glaubt Ihr daß Vances Bekenntniß von ſeiner erſten Liebe und ihrer Cur blos eine wunderliche Erfindung war?

Oberſt Morley.Das nicht. Manche ernſte Wahrheit wird in ſcherzendem Ton ausgeſprochen. Ich zweifle nicht daran, daß Vance, wenn man auch der verzeihlichen Uebertreibung eines Ge⸗ ſchichtchenerzählers etwas nachſehen muß, eine Epiſode aus ſeinem eigenen Leben zum Beſten gegeben hat.