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nicht übel— zierlich gekleidet— ladylike— franzöſiſcher Shawl— könnte wohl Blech haben— vielleicht ſchon der Mühe werth.“ Da⸗ mit ſtieg er galant aus und eilte heran, um Entſchuldigungen vorzu⸗ bringen nebſt einer reſpektvollen Hoffnung, daß ſie nicht beſchädigt worden ſey..—
Mrs. Haughton antwortete etwas ſcharf; da ſie aber zu jenen gutherzigen Frauenzimmern gehörte, die zwar derb ſeyn können, aber es im nächſten Augenblick ſchwer bereuen, ſo wünſchte ſie jede durch die erſte Aufwallung verurſachte Beleidigung ſeiner Gefühle wieder gut zu machen, und als er unter erneuten Entſchuldigungen ſeinen Arm anbot, um über die Straße zu gehen, wollte ſie ihm keinen Korb geben. Als ſie auf die Seite der Straße kam, an welcher ihr Haus lag, hatte ſie ſich ſo weit wieder erholt, daß ſie über die Annahme eines ſolch vertraulichen Beiſtandes von Seiten eines gänzlich fremden Menſchen erröthete und einige Worte ſtammelte, um ihm für ſeine Höflichkeit zu danken.
Unſer Gentleman, der von ſeiner eigenen Anziehungskraft nicht allzu beſcheiden dachte, ſchrieb die erröthende Wange und die ſtammelnde Stimme der natürlichen Wirkung zu, die durch ſein Erſcheinen her⸗ vorgebracht worden ſey; und während er ſelbſt ein hübſches Armband an ihrem Gelenke ſehr bewunderte, das er als ein günſtiges Vor⸗ zeichen für Blech beurtheilte, begleitete er ſie bis an ihre Thüre und ſchickte im Verlauf des Abends ſeinen Groom her, um in der Nachbar⸗ ſchaft ganz ſchlau Erkundigungen einzuziehen. Das Ergebniß der⸗ ſelben verleitete ihn zu dem Entſchluß die auf ſolche Art begonnene Bekanntſchaft fortzuſetzen. Er wußte die Stunden zu erfahren, in welchen Mrs. Haughton gewöhnlich das Haus beſuchte, und richtete es ſo ein, daß er um dieſelbe Zeit nach Glouceſter Place kam. Seine Verbeugung war bekannt, ehrerbietig, erkundigend— eine Verbeu⸗ gung, welche fragte:„wie viel weiter?“ Aber Mrs. Haughtons ent⸗ ſprechende Verbeugung ſchien zu erklären:„ganz und gar nicht!“ Der Fremde wagte an dieſem Tage nicht mehr, aber am zweiten und


