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„Sie ſagten das! ihr Vater— ſagte das!— er ſagte das! hat er es wirlich geſagt? hatte er das Herz dazu?“
Mayor.—„Nein, ich glaube nicht, daß er es ſagte. He, Mr. Williams? er ſprach wenig mit mir.“
Mr. Williams.—„Er wollte natürlich dieſen Mann nicht compromittiren. Aber das Frauenzimmer— die Lady meine ich.“
Waife.—„Frauenzimmer! ach ja. Die Verwalterin ſagte, es ſey ein Frauenzimmer da geweſen. Was für ein Frauenzimmer? wie heißt ſie?“
Mayor.—„In der That, Ihr müßt mich entſchuldigen. Ich kann nicht mehr ſagen. Ich habe mich herbeigelaſſen Euch ſo zu em⸗ pfangen, weil ich, was immer Ihr auch geweſen ſeyn oder noch ſeyn möget, jedenfalls mir ſelbſt ſchuldig war Euch zu erklären, wie ich da⸗ zu kam das Kind herauszugeben; überdieß habt Ihr Geld bei mir zu⸗ rückgelaſſen, und dieſes wenigſtens kann ich in Eure eigene Hand geben.“
Der Mayor kehrte ſich zu ſeinem Pult, öffnete ihn und zog den Beutel hervor, den Waife ihm geſchickt hatte.
Als er ihn gegen den Schauſpieler ausſtreckte, zitterte ſeine Hand und ſeine Wangen wurden roth. Denn in Waife's einzigem glänzen⸗ dem Auge lag eine ſolche Tiefe des Vorwurfs, daß das Gewiſſen des Mayors von Neuem in peinliche Unruhe gerieth, und er hätte gerne den zehnfachen Inhalt des Beutels dafür gegeben, mit dem Vaga⸗ bunden allein ſeyn und ihm die begütigenden Dinge ſagen zu können, die er vor Williams nicht zu ſagen wagte, denn dieſer ſaß ſtumm und grimmig da und behütete ihn, damit er nicht von Neuem überliſtet würde.„Hättet Ihr Euch mir gleich Anfangs anvertraut, Mr. Chap⸗ man,“ ſagte er pathetiſch,„oder wenn Ihr es auch jetzt noch thätet, ſo könnte ich Euch zu einem ehrlichen Lebensunterhalt verhelfen.“
„Ihm helfen— jetzt!“ ſagte Williams ſchnaubend.„Wahrlich Ihr ſeyd kein Menſch, Ihr ſeyd ein Engel.“ „So, ſo, ſo,“ murmelte Waife.„Gott ſey Dank, er hat nicht


