Teil eines Werkes 
1. - 2. Th. (1857)
Entstehung
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Der Mayor ſeufzte ſchwer.Gut, Williams, gut Nehmt einen Stuhl und ſeyd ruhig. Und nun, Mr. Chapman, um Euch noch ſo zu nennen, Ihr habt mich betrogen.

Ich wie ſo?

Der Mayor war in Verlegenheit.Ihr habt mich in meiner Kenntniß der menſchlichen Natur betrogen, ſagte er zuletzt;ich hielt Euch für einen ehrlichen Mann, Sir. Und Ihr ſeyd doch gleichviel.

Waife(ungeduldig).Mein Kind mein Kind! Ihr habt 3 ſie weggegeben an an

Mayor.An ihren eigenen Vater, Sir.

Waife(die Worte nachſprechend, indem er zurücktaumelt). Ich dachte es doch ich dachte es doch.

Mayor.Ich habe dabei nur dem Geſetze gehorcht er hatte geſetzliche Gewalt, um ſeiner Forderung Kraft zu geben. Der Ton des Mayors war beinahe entſchuldigend, denn Waife's Angſt ging ihm tief zu Herzen, und er vermochte einen gewiſſen Vorwurf nicht zum Schweigen zu bringen. Im Ganzen hatte man ihm Etwas anvertraut, und er hatte, entſchuldbar vielleicht, nothwendig vielleicht, aber immerhin er hatte dem Vertrauen nicht entſprochen.Aber, fügte der Mayor hinzu, wie wenn er wieder Sicherheit gewänne, aber ich weigerte mich zuerſt ſie herauszugeben, ſogar an ihren eige⸗ nen Vater; ich beſtand zuerſt darauf, daß man Eure Rückkehr abwar⸗ ten müſſe, und erſt als man mir auseinanderſetzte, wer Ihr ſelbſt ſeyd, da ſchwanden meine Bedenklichkeiten.

Waife blieb lange ſchweigend ſtehen; er athmete heftig und fuhr zu wiederholten Malen mit der Hand über ſeine Stirne; endlich ſagte er ruhiger als bisher:Wollt Ihr mir ſagen, wohin ſie ge⸗ gangen ſind?

Ich weiß es nicht, und wenn ich es wüßte, ſo würde ich es Euch nicht ſagen. Haben ſie nicht Recht, wenn ſie erklären, dieſes unſchul⸗ dige Kind dürfe nicht weggelockt werden von von einem kurz von Euch, Sir?