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ſich ſchwer anſtrengte, um wieder Würde und Faſſung zu erringen,„ich bin erſtaunt über Eure— Eure—“
„Frechheit!“ warf Mr. Williams dazwiſchen.
„Mein Kind— meine Sophy— mein Kind! antwortet mir, Mann!“
„Sir,“ ſagte der Mayor, indem er ſich aufrichtete,„habt Ihr das Schreiben nicht erhalten, das ich bei meinem Verwalter zurückließ, im Fall Ihr dort einſprechen würdet?“ 1
„Euer Schreiben— dieß Ding da,“ erwiederte Waife, indem er mit ſeiner Hand über ein zerknittertes Papier fuhr und ſein Auge über den Inhalt laufen ließ.„Ihr ſagt, Ihr habet das Kind ſeinem geſetzlichen Beſchützer zurückgegeben? Barmherziger Himmel! habe Ich ſie Euch anvertraut oder nicht?“
„Gehet Alle hinaus,“ ſagte der Mayor, deſſen gewöhnliche ruhige Entſchiedenheit auf einmal ſich wieder einſtellte.
„Gehet— gehet, Ihr Leute; was zum Teufel habt Ihr da zu thun?“ murrte Williams dem gemeineren Haufen zu.„Hinaus!— Ich bleibe; fürchtet Nichts; ich werde über ihn wachen.“
Die Umſtehenden ſchlichen verdrießlich weg, aber Niemand kehrte an die Arbeit zurück; ſie blieben inner Gehörweite vor der verſchloſſe⸗ nen Thüre ſtehen. Williams ſchlug ſeinen Rockärmel zurück, ballte ſeine Fäuſte, ließ mürriſch den Kopf auf die eine Seite hängen, und ſchaute ſo kampfluſtig und drohend drein, daß Sir Iſaak, welcher, ob⸗ ſchon in einem Zuſtand großer Aufregung, bisher ſeine Faſſung be⸗ wahrt hatte, ihn unter ſeinen Locken anſtierte, ſeinen Rücken ſteifte, ſeine Zähne zeigte und furchtbar knurrte.
„Mein guter Williams, verlaßt uns,“ ſagte der Mayor;„ich möchte gerne mit dieſem Manne allein ſeyn.“
„Allein— Ihr! davon iſt keine Rede. Ihr ſeyd jetzt ſchon ein⸗ mal überliſtet worden und Ihr geſtehet es ſelbſt— es iſt meine Pflicht Euch künftig zu ſchützen, und das will ich bis ans Ende meiner Tage thun.“


