Teil eines Werkes 
1. - 2. Th. (1857)
Entstehung
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Waife ging lahm, langſam Sir Iſaaks weißes Fell glänzte geiſtergleich im Mond. Er ſchritt dahin, einen Bündel über ſeine Schulter geſchnürt, auf ſeinen Stab gelehnt, an den Schafpferchen,

an dem ſchlafenden Vieh vorüber. Aber als er auf die Straße kam

und Gatesboro' mit allen ſeinen Dächern und Thurmſpitzen vor ſeinen Augen lag, da drehte er der Stadt den Rücken und ſtampfte fort auf der verlaſſenen Straße, immer langſamer und lahmer, bis er ver⸗ ſchiedene Meilenſteine hinter ſich hatte; dann kroch er durch die Oeff⸗ nung einer Baumhecke unter das ſchützende Obdach eines Heuſchobers, und unter dieſem Dach legte er ſich mit Sir Iſaak zur Ruhe nieder.

Vierundzwanzigſtes Kapitel. Lache über Unglücksahnungen, aber zittere nach wachen Glücksträumen.

Waife hinterließ in der Meierei zwei Briefe den einen mit einem verſiegelten Beutel für Mr. Hartopp hatte er dem Verwalter anvertraut den andern für Sophy hatte er auf einen Stuhl neben ihrem Bett gelegt.

Der erſte Brief lautete wie folgt:

Ich hege die Hoffnung, theurer, geehrter Sir, daß ich glücklich zurückkommen werde; und dann habe ich vielleicht eine Heimath für ſte gefunden und eine Lebensweiſe, die Ihr nicht tadeln würdet. Aber für einen Unglücksfall habe ich das Geld, das wir in Gatesboro' machten, nach Bezahlung der Wirthsrechnung, des Doctors u. ſ. w. verſiegelt bei Mr. Gooch zurückgelaſſen und blos eine Kleinigkeit zu⸗ rückbehalten, deren ich bedarf, im Fall ich und Sir Iſaak uns nicht ſollten durchbringen können. Ihr werdet die Güte haben es in Eure Obhut zu nehmen. Ich würde mich nicht ſicher fühlen, wenn ich alter Mann mehr Geld bei mir trüge. Ich könnte beraubt werden; über⸗ dieß bin ich fahrläßig. Ich kann nie Geld halten; es wiſcht mir aus den Händen wie ein Aal. Gott ſegne Euch, Sir; Eure Güte erſcheint