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machen, dann können wir den Park Dein nennen, Sophy; und ich werde ein Genius ſeyn, der magiſche Körbe flicht, und Du wirſt die verzauberte Prinzeſſin ſeyn, die, vor allen böſen Augen verborgen, Teppiche von Perlen unter Smaragdblättern ſtickt und aus der Welt des vergänglichen Lebens keinen Ton vernimmt, außer wie die Zweige flüſtern und die Vögel ſingen.“
„Ci der Tauſend, da ſeyd Ihr— wir glaubten Euch ſchon ver⸗ loren,“ ſagte die Frau des Verwalters;„der Thee wartet auf Euch und da iſt mein Mann, Sir, der von ſeiner Arbeit kommt; er wird ſtolz und erfreut ſeyn Euch kennen zu lernen, Sir, und auch Euch, meine Liebe; wir haben leider keine eigenen Kinder—“
Es iſt eilf Uhr vorbei. Sophy, müde, aber von weit angeneh⸗ meren Erregungen als ſie ſeit langer Zeit empfunden, ſchläft feſt. Waife kniet an ihrer Seite und blickt ſie an. Er berührt ihre Hand, ſo kühl und weich— alles Fieber vorbei; er erhebt ſich auf die Zehen — er beugt ſich über ihre Stirne— ein Kuß darauf und eine Thräne; er ſtiehlt ſich weg, hinab, die Treppe hinab. An der Thüre ſteht der Verwalter, Sir Iſaak haltend.
„Wir wollen aufs Beſte für ſie ſorgen,“ ſagte Mr. Gooch,„Ihr ſollt ſie nicht mehr kennen, wenn Ihr zurückkommt.“
Waife drückte dem Gaſtwirth ſeiner Enkelin die Hand, ſprach aber nicht. 3
„Ihr werdet den Weg ganz ſicher ſinden— nein das iſt die falſche Richtung— es geht ganz gerade nach der Stadt. Sie werden im Türkenkopf wohl aufbleiben und auf Euch warten; natürlich, Sir. Es ſieht nicht ganz gaſtfreundlich aus, daß Ihr ſo mitten in der Nacht weggehet. Aber ich verſtehe, Ihr wollt keine Thränen ſehen, Sir— wir Männer lieben das nicht; und Euer holdes kleines Mädchen würde gewiß ſchluchzen, es würde ihr das Herz brechen, wenn ſie es wüßte. Schöne Mondſcheinnacht, Sir— gerade aus. Und ich ſage noch einmal: grämet Euch nicht um ſie; mein Weib liebt die Kinder ſehr — ich auch. Gute Nacht!“


