braucht man einen Schulmeiſter. Der alte Morley hat mir geſchrie⸗ ben, ich möchte ihm einen empfehlen. Guter Gehalt, hübſches Haus. Aber es wäre ein Unrecht von mir, einen Mann, über den ich nichts Näheres weiß, über junge Kinder zu ſetzen, ihn einem achtungs⸗ werthen Gutsbeſitzer und ſeinem Pfarrer zu empfehlen. Unmöglich! Das geht nicht an. Wenn es irgend eine leichte Stelle gäbe, die kein Vertrauen und keine Verantwortlichkeit erforderte— aber es gibt keine ſolche Stelle in Großbritannien. Angenommen, ich wollte irgend ein müheloſes Geſchäftchen für ihn gründen— einen kleinen Laden, he? Ich weiß nicht. Was würde Williams ſagen? Wenn ich wirklich drangekriegt würde!— Wenn der Mann, dem ich ſo leichtgläubig Vertrauen ſchenke, ſich zuletzt als ein Schurke erwieſe—“ der Mayor pauſirte und bebte wirklich bei dem Gedanken—„nun ja, das wäre allerdings eine Niederlage für mich. Mein Weib würde mir keine halbe Krone mehr in meinen Taſchen laſſen; und ich könnte keine hundert Schritte gehen, ohne daß Williams mir hinter den Ferſen herliefe, um mich vor Beſtehlung durch Zigeuner zu ſchützen. Ueber⸗ liſtet von ihm!— nein, unmöglich! Aber geht es zuletzt wie ich ver⸗ muthe— habe ich gewöhnlicher Klugheit entgegen einen wirklich großen und rechtſchaffenen Mann in der Noth entdeckt— ha, welch einen Triumph werde ich dann über ſie Alle feiern! Wie wird Williams mich verehren!“ Der gute Mann lachte laut bei dieſem⸗ Gedanken und ging mit ſtolzem Schritt weiter.
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