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mir eine Gunſt erweist, wodurch meine Boͤrſe geſchont bleibt, da ver⸗ ſuche ich's auf irgend eine nützliche, beſcheidene Weiſe zu vergelten. Aber, Sir, wie könnte ich mich am Tiſch und unter dem Dach eines andern Mannes Tage oder Wochen lang frei und behaglich fühlen, wenn ich nicht einmal wegen einer Taſſe Thee an Euern Herd kommen möchte?“ Der Mayor erinnerte ſich und erſchrack. Waife fuhr haſtig fort:„Aber für mein armes Kind habe ich keine ſolche Skrupel— keine Scham, keinen falſchen Stolz. Ich nehme dankbar, ſehr dankbar an, was Ihr ihr bietet. Ah, Sir, ſie iſt bei mir nicht an ihrem rechten Platz; aber was hilft es gegen den Stachel zu lecken? Wo war ich? Ah, richtig, ich will Euch ſagen, was wir thun wollen, Sir. Ich will ſie morgen oder übermorgen, ſobald ſie wohl genug iſt, um gehen zu können, nach der Meierei führen— ich will den Tag bei ihr zubringen und ſie täuſchen, Sir! ja täuſchen, ſie betrügen, Sir! Ich bin ein Betrüger— ein Schauſpieler— und ſie wird meinen, ich werde bei ihr bleiben; und bei Nacht, wenn ſie ſchläft, will ich mich davonſchlei⸗ chen, ich und der andere Hund. Aber ich will ihr einen Brief zurück⸗ laſſen— das wird ſie beruhigen, und ſie wird geduldig ſeyn und warten. In einer Woche werde ich wiederkommen, um nach ihr zu ſehen, und ſo jede Woche einmal, bis ſie wiederhergeſtellt iſt.“
„Und was wollt Ihr thun?“
„Ich weiß es nicht— aber,“ ſagte der Schauſpieler mit einem erzwungenen Lachen—„ich bin ein Mann, der wahrſcheinlich nicht verhungern wird. O fürchtet Nichts, Sir!“
Und nun ging der Mayor und ſchlenderte über die Felder nach der Meierei ſeines Verwalters, um ihn auf den zu empfangenden Gaſt
vorzubereiten.
„Es iſt ganz gut, daß der arme Mann ſich auf ein paar Tage entfernt,“ dachte Mr. Hartopp.„Ehe er zurückkommt, werde ich irgend einen Plan ausgedacht haben, wodurch ich ihm nützen kann; und ich kann in ſeiner Abweſenheit von dem Kind einiges Weitere über ihn erfahren und ſehen, zu was er wirklich taugt. In Morleys Dorf
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