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holte mit noch ſanfterer Stimme:„Jetzt kann ich mich doch mit ihr unterhalten.“
„Natürlich,“ erwiederte Vance,„natürlich konnt Ihr das, denn ich vermuthe, daß Ihr allein die Abſicht habt, dafür zu bezahlen, und drei Pfund ſcheint der Preis zu ſeyn. Etwas theuer, he?“
„Ah Vance, wenn ich drei Pfund hätte!“
„Still, und kein Wort mehr, bis wir zu Nacht gegeſſen haben. Ich habe einen Wolfshunger.“
Am nächſten Meilenſtein bogen die jungen Reiſenden in einen grünen Weg ein, und erreichten ein kleines Wirthshaus an den lien der Themſe. Hier hatten ſie in den letzten paar Tagen gewohnt, i der Art, daß ſie mit Sonnenaufgang Skizzen entwarfen, Baothabrten machten, in der Gegend umherſtreiften, und erſt in der Nacht zum Abendeſſen und Schlafen zurückkamen. Es war ein hoͤchſt angeneh⸗ mes Wirthshäuschen,— eine mit Geisblatt überwachſene Laube zwiſchen dem Haus und dem Fluß,— am Ufer einige Vergnügungs⸗ boote angelegt, und jetzt die im Mondſchein ſchimmernden Wellen. „Ein Nachteſſen und Lichter in die Laube!“ rief Vance der Kellnerin zu,—„He, presto, ſchnell, während wir hineingehen, um unſere Hände zu waſchen. Und hoͤrt Ihr, einen Quartkrug von dem kapitalen Whiskygrog!“
Viertes Kapitel. Ein Kapitel, welches durch allmähliche Beleuchtung der Vorgänge die Ver⸗ gangenheit mit der Zukunft verbindet.
O Wirthshäuſer am Weg und Fußpartien auf dem Lande umher! O Sommernächte unter Geisblattlauben, an den Ufern ſternflim⸗ mernder Wogen! O Jugend, Jugend!
Vance ſchöpfte den Grog aus und zündete ſeine Cigarre anz dann ſchaute er, den Kopf in ſeine Hand gelehnt und den Ellbogen auf den Tiſch geſtemmt, mit Künſtleraugen über den glänzenden Fluß hin.


