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nachgeben, und da hat er denn dieſes Stück zuſammengeſchrieben, wo er zuletzt ſelbſt auftritt, ohne zu ſprechen.“— .„Mein lieber Freund,“ rief der junge Lionel,„wir ſind Euch für Eure Geſchichte ſehr verbunden, und wir moͤchten ſehr gern die kleine Sophy und ihren Großvater morgen in Eurem Hauſe beſuchen,— konnen wir?“
„Allerdings könnt Ihr das, wenn die Vorſtellung vorüber iſt; noch heute Nacht, wenn Ihr wollt.“
„Nein, morgen; Ihr ſehet, mein Freund ſehnt ſich mit Un⸗ geduld in's Wirthshaus zurück; wir wollen morgen vorſprechen.“
„Dieß iſt der letzte Tag ihres Aufenthalts,“ ſagte der Schuh⸗ flicker.„Aber vor zehn Uhr Abends könnt Ihr ſie nicht mit Gewiß⸗ heit in meinem Hauſe treffen; ſprecht nur ja kein Wort gegen Rugge.“
„Kein Wort gegen Rugge,“ verſetzte Lionel,“ und jetzt gute Nacht!“
Die jungen Maͤnner verließen den Schuhflicker, der auf dem Meilenſtein ſitzen blieb und grübelnd zu den Sternen emporſchaute. Sie wandelten munter die Straße hinab.
„Jetzt kann ich mich doch mit ihr unterhalten,“ ſagte Lionel in ſeinem ſanfteſten Tone. Er war geneigt, ſeinem reicheren Freund drei Pfund abzuſchwatzen, und dieß mochte eine zarte Behandlung er⸗ ſordern. Denn unter den wilden jungen Kunſtgenoſſen Mr. Vance's erzählte man ſich manchen Scherz über die Geſchicklichkeit, womit er ungeregelte Angriſſe auf ſeine Boͤrſe parirte, und als dieſer Gentle⸗ man einmal, ſeine Naſe ungewöhnlich weit in die Luft hinausſtreckend, ſolchen Spöttern bemerkt hatte, ſie ſeyen bei jedem Scherz auf ſeine Koſten ſehr willkommen, hatte ein Spaßvogel gerufen:„Auf Eure Koſten! Seyd unbeſorgt, wenn ein Scherz einen Heller werth wäre, ſo würdet Ihr dieſe Erlaubniß nie geben.“
Als daher jetzt Lionel dieſe unſchuldige Bemerkung machte, ſo warnte die Sanftheit ſeines Tones den Künſtler vor irgend einer im Gras lauernden Schlange, und er blieb klüglich ſtill. Lionel wieder⸗


