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ungeheure Theater in York zu nehmen und Gentleman Waife als ſeinen Haupttrumpf mitzubringen. Aber das Schickſal hatte es an⸗ ders beſchloſſen, und Rugge, der ſich beleidigt glaubte, wollte im An⸗ fang Nichts mehr mit Waife zu ſchaffen haben. Es iſt auch wahr, was konnte der arme Mann dem Rugge nützen? Aber da bringt Waife die kleine Sophy zum Vorſchein.“
„Ihr meinet Juliet Araminta,“ ſagte Vance.
„Dieſelbe,— im Privatleben heißt ſie Sophy. Und Waife lehrte ſie ſpielen und ſetzte Stücke für ſie zuſammen. Und Rugge nahm ſie, und ſie erhaͤlt Waife mit dem, was ſie bekommt; denn Rugge gibt ihm blos vier Schillinge in der Woche, und das geht für Tabak und dergleichen auf.“—
„Dergleichen— für Getränke vermuthlich?“ ſagte Vance.
„Nein— er trinkt nicht. Aber er raucht, und da hat er eine etwas vornehme Manier an ſich, und vier Schillinge gehen drauf. Sie ſind dies Frühjahr auch auf dem Lande geweſen, wo es ihnen ganz gut ging, und jetzt ſind ſie hier. Aber Rugge benimmt ſich ſchändlich hart gegen Beide; indeß glaube ich nicht, daß er geſetzlich ein Recht auf die Kleine hat, wie er behauptet; es iſt blos eine Art von Uebereinkunft, die ſie und ihr Großvater brechen fönnen, ſobald ſie wollen; und das wunſchen ſie auch zu thun, und deßhalb begehrt die kleine Sophy die drei Pfund.“
„Wie!“ rief Lionel eifrig.„Wenn ſie drei Pfund hätten, ſo könnten ſie ſich losmachen? und wenn ſie das thäten, wie könnten ſie leben? wohin könnten ſie gehen?“
„Das iſt ihr Geheimniß. Aber ich hörte Waife in der erſten Nacht, wo ſie hieherkamen, ſagen, wenn er nur drei Pfund bekommen könnte, ſo hätte er einen Plan ausgedacht, um ſich ein unabhängiges Leben zu verſchaffen. Was ihn ganz beſonders empört, iſt, daß Rugge ihn gezwungen hat, wieder auf der Bühne aufzutreten, denn er wollte ſich als ein ſolches Wrack nicht mehr ſehen laſſen. Aber er mußte


