Teil eines Werkes 
1. - 2. Th. (1857)
Entstehung
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241 ſagen; aber es iſt wahrſcheinlich. Und als er Gentleman Waife ſpielen geſehen hatte, beſchickte er ihn nach dem Wirthshaus dem rothen Löwen und bot ihm eine mächtige Summe an, wenn er nach London ins Commongarden gehen wolle. Nun, Sir, Waife nahm es nicht ſogleich an, ſondern machte allerlei Einwendungen, ließ ſich aber doch zuletzt dazu beſchwatzen und ging hin. Aber da traf ihn ſchweres Unglück, und ich wußte das zum Voraus, denn ich ſah Alles in meinem Eryſtall.

Oh, rief Vance,auch ein Cryſtall; wahrhaftig es wird ſpät, und wenn Ihr Euern Cryſtall bei Euch hättet, ſo könntet Ihr ſehen, daß es uns nach dem Abendeſſen verlangt.

Was geſchah denn? fragte Lionel freundlicher, denn er ſah, daß der Schuhflicker, der durch die Einführung des Cryſtalls großen Effekt zu machen gehofft hatte, beleidigt war.

Was geſchah? Ei, juſt Das was ich vorhergeſehen hatte. Es gab ein Unglück auf der Eiſenbahn zwiſchen hier und London, und der arme Waife verlor ein Auge und war ein Krüppel auf Lebens⸗ zeit; ſo konnte er im Londoner Theater gar nicht auftreten, und was noch ſchlimmer war, er ſchwebte lange Zeit zwiſchen Leben und Tod, und bekam in Folge einer Erkältung etwas Böſes in ſeine Bruſt und verlor ſeine Stimme; und ſo wurde er der traurige Gegenſtand, den Ihr geſehen habt, während Ihr ſelbſt glückliche junge Ge⸗ ſellen ſeyd.

Aber er bekam doch vermuthlich eine Entſchädigung von der Eiſenbahn? ſagte Vance mit der gefühlloſen Gleichgültigkeit eines ſtoiſchen Daͤmons.

Allerdings, und er verzehrte ſie. Vermuthlich brach der Gent⸗ leman in ihm aus, ſobald er Geld hatte, und obſchon er krank war, ging doch das Geld fort. Dann ſcheint es, daß ihm nichts Anderes übrig blieb, als daß er es verſuchte und zu Mr. Rugge zurückging. Aber Mr. Rugge war verdrießlich und ärgerlich, weil er ihn verlaſſen hatte; denn Rugge zählte auf ihn und hatte ſogar daran gedacht, das