Teil eines Werkes 
1. - 2. Th. (1857)
Entstehung
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Raſenplatzes befanden. Sterne und Mond ſtanden am Himmel es war eine liebliche Sommernacht.

An was in aller Welt denket Ihr denn, Lionel? Ich habe drei Fragen an Cuch geſtellt, und Ihr habt nicht eine einzige beantwortet.

Vance, antwortete Lionel langſam,ich denke an eine höchſt ſonderbare Sache. Ich bin in Bezug auf dieſes kleine Mädchen gänz⸗ lich enttäuſcht, ſie iſt habgierig und gewinnſüchtig.

Vorlauter Schlingel! wie könnt Ihr wiſſen, daß ſie habgierig und gewinnſüchtig iſt?

Hört: als dieſer flegelhafte alte Direktor zu Euch trat, ſagte ich Etwas natürlich etwas Höfliches zu Waife, der mir mit einer heiſern, klangloſen Stimme, aber in ſehr guter Sprache ant⸗ wortete. Als ich dann zum Direktor ſagte, daß Ihr die Sitzung be⸗

zahlen würdet, da griff mir das Kind haſtig in den Arm, zerrte mich bis an ſeinen Mund hinab und flüſterte: Wie viel wird er geben?

Verlegen über eine ſo unumwundene Frage, antwortete ich auf's Ge⸗ rathewohl: Ich weiß es nicht; zehn Schillinge vielleicht. Aber da hättet Ihr das Geſicht der Kleinen ſehen ſollen.

Ich kann mir's wohl denken, ſie wird vor Freude geſtrahlt haben. Um die Hälfte zu viel, rief Vance.Zehn Schillinge! Verſchwender!

Zu viel? ſie ſchaute drein, wie Ihr etwa dreinſchauen würdet,

wenn Euch Jemand für Euer Gemälde Julius Cäſar, wie er ſich be⸗

ſinnt, ob er den Rubicon überſchreiten ſoll, zehn Schillinge böte.

Aber als der Direktor ſie als ſein Eigenthum erklärt hatte, und als er

Euch auf morgen beſchied, wodurch er zu verſtehen gab, daß er dafür bezahlt werden wolle, wenn er dem Mädchen erlaube zu ſitzen, da machte ſie ein ganz betrübtes Geſicht und murmelte verdrießlich: Ich

will nicht ſitzen, ich will nicht. Dann wandte ſie ſich an ihren Groß⸗

vater und es wurde etwas ſehr Schnelles und Vertrautes unter ihnen geflüſtert. Hierauf zupfte ſie mich beim Aermel und ſagte mir, aber mit welcher Gierde, in's Ohr: Ich brauche drei Pfund; o drei