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nie geſehen, denn er war vor meiner Zeit; aber ich werde mir ein⸗
bilden, ihn jetzt geſehen zu haben, und zwar am Abend ſeines Rück⸗ tritts von der Bühne. Was Eure Enkelin, Miß Juliet Araminta betrifft, ſo iſt ſie ein vollkommener Chryſolith.“
Ehe Mr. Waife antworten konnte, kam der hartherzige Baron in einer Laune, die ſeinem feindſeligen und willkürlichen Charakter Ehre machte, herbei.„Was habt Ihr hier zu ſchaffen, Sir? Ich erlaube Niemanden, hinter die Couliſſen zu kommen und meinen Leuten Flöhe in die Ohren zu ſetzen.“
„Ich bitte reſpektvoll um Verzeihung! ich bin ein Künſtler— ein Zögling der königlichen Akademie; ich möchte gern eine Skizze von Miß Juliet Araminta machen.“
„Was Skizze! Unſinn!“
„Sir,“ ſagte Lionel mit dem anmuthigen Uebereifer früher Jugend,„ich bin überzeugt, mein Freund würde etwas Hübſches für die Sitzung beshler 4
„Ah,“ verſetzte der Direktor beſänftigt,“„Ihr ſprecht wie ein Gentleman, Sir; rler, Sir, Miß Juliet Araminta ſteht unter meinem Schutz— ſie iſt in Wahrheit mein Eigenthum. Kommt morgen, um weiter über die Sache zu ſprechen, bevor die erſte Vorſtellung beginnt, die um zwölf Uhr ſtattfindet. Wird mich freuen, einige Eurer Freunde auf den Sperrſitzen zu ſehen; beſchäftigt jetzt und— und— kurz—
entſchuldigt mich— Diener, Sir.— Diener, Sir.“
Des Barons Manier ſchnitt jede weitere Unterhandlung ab. Vance machte eine Verbeugung und zog ſich lächelnd zurück. Aber mittlerweile hatte ſein junger Freund die Gelegenheit ergriffen, ſo⸗ wohl mit Waife als mit ſeiner Enkelin zu ſprechen; als Vance endlich ſeinen Arm nahm und ihn wegzog, da lag ein verlegener, nachdenk⸗ licher Ausdruck in Lionels Geſicht, und er blieb ſtill, bis ſie ſich durch das Gedränge der Gaffer, die noch immer vor der Bühne herum⸗
Inngerten, hindurchgearbeitet hatten und auf einem ſtillen Fleck des
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