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ländliche Publikum, und Vance, der ein gewöhnlicher Theaterbeſucher war, ſah aus dieſem einfachen Gruß, daß er einen wirklichen Künſtler
vor ſich hatte. Alles war vorüber, die Zuhörerſchaft ſtrömte gerührt hinaus, und Jeder ſprach mit dem Andern. Es war ganz und gar
nicht geweſen, wie bei gewöhnlichen theatraliſchen Vorſtellungen auf einem Dorfmarkt. Vance und Lionel ſchauten einander überraſcht an, dann ſchritten ſie in einer gemeinſchaftlichen Regung gegen die Bühne zu, ſtießen den Vorhang, welcher gefallen war, bei Seite, und befanden ſich in dieſer wunderlichen Welt, die ſo viele Wiederholungen hat, Fragmente eines einzigen zerbrochenen Spiegels; ſei es nun im ſtolzeſten Theater oder in der niedrigſten Scheune, ja ſei es im Palaſte der Könige, im Kabinet der Staatsmänner, oder in der Heimath häuslichen Lebens;— es iſt die Welt, welche wir„hinter der Scene“ nennen.
Drittes Kapitel.
Schlagende Belege für geſetzloſe Tyrannei und kindliche Habſucht, darge⸗ than an den ſocialen Verhältniſſen Großbritanniens.— Abergläubiſche Meinungen der dunkeln Zeitalter, die in der gewerbtreidenden Genoſſen⸗ ſchaft noch immer in Kraft ſtehen und für gewiſſe amerikaniſche Journa⸗ liſten werthvolle Winke liefern, wie auch ſehr geeignet ſind, demüthigende Betrachtungen über die Nationaleitelkeit einzuflößen.
Der hartherzige Baron, der Niemand anders als der Direktor und Eigenthümer des Theaters war, ſtand mit einem Porterkrug in der Hand an einer Couliſſe. Im Hintergrund war der Lieutenant zu ſehen, der auf der Spitze ſeines loyalen Schwertes ein Stück Käſe röſtete. Der Räuber war in eine Ecke gekrochen, und das kleine Mäd⸗ chen klammerte ſich zärtlich an ihn an, während ſeine Hand ihr ſchönes Haar ſtreichelte. Vance ſchaute ſich rings um und trat zu dem Räuber:„Sir, erlaubt mir, Euch mein Compliment zu machen; Eure Verbeugung war bewundernswürdig. Ich habe John Kemble


