nur zu Vernichtung oder ewiger Verdammniß.
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gewohnt, nicht ſo verzogen wie er ſelbſt, in all' ſeinen weichlichen, halb weibiſchen Beduͤrfniſſen war— das geſchorne Haar, des Straͤflings Tracht, die tauſend Entbehrungen, die Sclavenarbeit, da erſchien ihm Verbannung ſo ſchrecklich wie das Grab ſelbſt. In dieſem niederge⸗ druͤcktem Zuſtande, der bis zum Wahnſinn ging, ſchrieb er an das Miniſterium des Innern und erbot ſich, Geheimniſſe zu enthuͤllen, die mit bis dahin noch unentdeckten und dem Gericht entgangenen Ver⸗ brechen zuſammenhingen, wenn man dafuͤr ſein eigenes Urtheil wider⸗ rufen oder es wenigſtens in die mildere Form der Deportation ver⸗ wandeln wolle. Keine Antwort erfolgte hierauf, als aber Andere, die ſeine Liſt fuͤr ſich gewonnen und die, wenn ſie auch ſein Vergehen mißbilligten, doch(mit jenen anderen Verbrechen unbekannt) einige Entſchuldigung darin ſahen— ſich zu ſeinem Gunſten verwandten, erwiderte man ihnen:„Sollen wir einen Faͤlſcher begnadigen, weil er ſich ſelbſt als den Mitſchuldigen eines Mordes erklaͤren will?“
Verſchiedene Einzelheiten, die jetzt durch die unermuͤdlichen Nach⸗ forſchungen der Lebensverſicherung, die er ſelbſt dazu durch ſeine An⸗ forderungen gereizt hatte, an's Licht gebracht wurden, befeſtigten das Miniſterium noch in ſeiner Meinung uͤber ihn. Nicht eine einzige Gunſt, die ihn von dem verworfenſten, mit ihm zugleich verbannten Verbrecher unterſcheiden konnte, ward ihm gewaͤhrt.
Der Gedanke an den Galgen verlor alle ſeine Schrecken. Hier war ein Galgen fuͤr jede Stunde— keine Hoffnung— kein Ent⸗ rinnen. Schon hatte ſich ihm jene dunkle Zukunft, die das„auf ewig“ in ſich ſchließt, ſchwarz und bodenlos eroͤffnet. Das Stunden⸗ glas war zerbrochen, der Zeiger der Zeit in ſeinem Lauf gehemmt, das Jenſeit dehnte ſich in Unendlichkeit vor ihm aus— und es führte


