Teil eines Werkes 
68-72 (1847)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

8

den Eigenſchaften und des lebhaften Charakters des Einen, und wegen der tiefen Kenntniſſe und geiſtigen Faͤhigkeiten des Andern— daß die Pruͤfung und Analyſe ſo verderbter Cha⸗ raktere zu einem Studium von ſtarkem, hohem, wenn auch traurigem Intereſſe ward.

Dieſen Perſonen ſcheinen ſo wenige verſoͤhnende Zuͤge eigen geweſen zu ſein, als man in der menſchlichen Natur fin⸗ den kann, inſofern ſich dergleichen Zuͤge in den freundlichen Trieben und edlen Leidenſchaften erkennen laſſen, welche bis⸗ weilen die Veruͤbung großer Verbrechen begleiten und, ohne das Individuum zu entſchuldigen, doch die Gattung rechtfer⸗ tigen. Gleichwohl war andererſeits ihre blutgierige Schlech⸗ tigkeit nicht die ſtumpfſinnige Rohheit wilder Thiere,— ſie war von Unterricht und Bildung begleitet; ja, mir ſchien es, waͤhrend ich ihr Leben ſtudirte und uͤber ihre eignen Briefe nachdachte, daß wir eben durch ihre Bildung in das Geheim⸗ niß der fruchtbaren und entſetzlichen Hoͤhe im Boͤſen, welche dieſe Kinder der Nacht erreicht hatten, gelangen— und daß ſich hier die Erſcheinungen, welche Abweichungen von der Na⸗ tur ſchienen, erklärten.

Ich vermochte der Verſuchung nicht zu widerſtehen, die Materialien in einer Erzaͤhlung zu verarbeiten, welche mein Intereſſe ſo gefeſſelt und meine Forſchung ſo beſchäͤftigt hat⸗ ten. Und bei dieſem Verſuche traten verſchiedene zufaͤllige

Gelegenheiten ein, um meinen fruͤhern Plan, wo nicht voll⸗ ſtaͤndig auszufuͤhren, doch gelegentlich zu eroͤrtern; den Ein⸗,

wir ſo dich n Schull Warnn

hurk liſchen die allt

brechen