loſe uͤbereilte Treiben nach dem Ziel, welches wir uͤberall um uns her bemerken in Handel und Wandel, welches in der Er⸗ ziehung beim Abe⸗Buch beginnt, und uns mit populaͤren wiſ⸗ ſenſchaftlichen Lehrbuͤchern uͤberſchwemmt; welches die Buͤcher unſrer Schriftſteller, die Reden unſrer Staatsmaͤnner nicht minder als das Verfahren unſrer Speculanten bezeichnet: dies ſcheint mir, ich muß es geſtehen, ein ſehr mißliches und ſehr allgemeines Zeichen der Zeit zu ſein. Meiner Anſicht nach iſt der groͤßte Freund des Menſchen Arbeit; und Kenntniß ohne Muͤhe, wofern uͤberhaupt moͤglich, wuͤrde werthlos ſein; Muͤhe im Streben nach Kenntniß iſt die beſte Kenntniß, die wir erlangen koͤnnen; die fortwaͤhrende Bemuͤhung nach Ruhm iſt edler, als der Ruhm ſelbſt; und nicht der raſch erworbene Reichthum verdient Bewunderung, ſondern vielmehr die Tu⸗ genden, die ein Mann, waͤhrend er allmaͤlig Reichthum er⸗ ſtrebt, ausuͤbt, die Faͤhigkeiten, die dabei geweckt, die Entſa⸗ gungen, die dadurch auferlegt werden— mit einem Wort, Arbeit und Geduld ſind die aͤchten Lehrmeiſter auf Erden. Waͤhrend ich mich mit dieſen Ideen und dieſer Ueberzeugung, ſei ſie nun richtig oder irrig, beſchaͤftigte und allmaͤlig einſah, daß ich nur in der Art der Bearbeitung, mit welcher ich am vertrauteſten war, einen Theil des Planes, den ich zu bilden begann, ausfuͤhren koͤnnte, wurde ich mit der Geſchichte von zwei Verbrechern bekannt, die unſerm Zeitalter angehoͤren, und die ſo merkwuͤrdig ſind— theils durch die Groͤße und das Duͤſter der begangenen Verbrechen, theils wegen der glaͤnzen⸗
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