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27 genöthigt ſein würde zu fliehen, und daß ohne Verän⸗ derung der Dynaftie von York Clarence als nächſter männlicher Erde den Thron beſteigen würde. Frellich ſah ich alle Hinderniſſe— alle Schwierigkeiten— ich wurde gewarnt, ehe ich England verließ; aber dennoch hoffte ich. Lord Orford iſt angekommen— er hat mich eben verlaſſen. Wir haben die ganze Karte vor uns über⸗ blickt, den Werth jedes Namens abgewogen, der für und gegen uns iſt; und ach! ich kann nicht umhin, zu⸗ zugeben, daß jeder Verſuch, den jüngern Bruder auf den Thron des ältern zu ſetzen, nur zu zweckloſem Blut⸗ bade und zu unvermeidlicher Niederlage führen muß!“
„Warum denkt Ihr das, Mylord?“ fragte Iſabella in offenbarer Aufregung.„Ihr könnt ja ſelber ſechszig⸗ tauſend Mann ins Feld ſtellen— eine Armee, die größer iſt als die, welche Eduard und alle ſeine Lords von geſtern aufbringen können.“
„Mein Kind!“ antwortete der Graf, mit jener tie⸗ fen Kenntniß ſeiner Landsleute, die er mehr aus ſeinem engliſchen Herzen, als aus dem Scharffinn ſeines Ver⸗ ſtandes entlehnte—„Armeen können einen Sieg gewin⸗ nen, können aber keinen Thron erlangen, wenn ſie nicht wenigſlens Sklaverei herbeiführen wollen; und ich und Clarence wollen nicht unſer Vaterland gewoltſam er⸗ obern, ſondern die Schöpfer eines freien Reiches ſein, welches durch die Herrſchaft eines falſchen Mannes unter⸗ drückt wurde.“
„Und was bheabſichtigt Ihr denn, Vater?“ rief Iſabella.„Kann es möglich ſein, daß Ihr Euch mit den verabſcheuten Laneaſtriern— mit der wüthenden Mar⸗


