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Clarence, theils durch Margaretha ſelber zu hintertreiben. Eine Edeldame von dem Gefolge der Herzogin von Cla⸗ rence war arretirt worden, als ſie eben im Begriffe ge⸗ weſen, zu ihrer Gebieterin abzuſegeln. Richard hatte ſich bereits mit dieſer Dame unterredet, deren Ehrgeiz, Achſelträgerei und Talent zur Intrigue ihm bekannt waren. Nachdem er ſich dieſelbe durch Verſprechungen verſchwenderiſcher Würden und Belohnungen geneigt gemacht, ſchlug er ihr vor, es ſolle ihr erlaubt ſein, mit geheimen Botſchaften an Iſabella und den Herzog ab⸗ zureiſen. Sie ſolle ſie nämlich warnen, daß Warwick und Margaretha bei der gegenwärtigen Übereinſtimmung ihrer Intereſſen ihre früheren Fehden vergeſſen würden, und daß die Rebellion gegen König Eduard, anſtatt ſie auf den Thron zu ſetzen, nur die Laneaſtrier begünſtigen würde. Er ſah vorher, welche Wirkung dieſe Warnungen auf den eitlen Herzog und die ehrgeizige Iſabella, deren Charakter ihm von Kindheit an bekannt war, hervor⸗ bringen würde. Er überraſchte den König zugleich mit dem Vorſchlage, einen zuverläſſigen Diplomaten an Margaretha von Anjou zu ſenden und ihr anzubieten, die Prinzeſſin Eliſabeth, die Verlobte des jungen Mon⸗ tagu, dem Prinzen Eduard zu geben. Wenn der König, der bis jetzt keinen Sohn habe, ſtürbe, ſo würde Mar⸗ garetha den Thron, ſowohl in Folge des Rechts ſeiner Gemahlin als auch ſeiner eigenen Aökunft, im Friehen beſteigen können.„Ich darf nicht erſt ſagen, daß ich dies nicht in wahrem Ernſte meine,“ ſagte Richard, den er⸗ ſtaunten König unterbrechend—„ich will nur Marga⸗ retha hinhalten und ihre Ohren gegen Warwick's Aner⸗


