Teil eines Werkes 
3. Bd. (1846)
Entstehung
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17 Schwertes. Doch wäre es auch ſo, wie Du ſagſt, ſo liegt es doch nicht in der Natur eines Koͤnigs, die Gegenwart einer Macht zu ertragen, die ſtärker iſt als die eigene— ſich einer Stimme zu unterwerfen, die mehr gebietet als räth; und das größte Glück, welches mir je begegnete, iſt die Verbannung dieſes Grafen. Wie kann ich nach dem, was geſchehen iſt, ſein Geſicht je ohne Erniedrigung ſehen, oder er das meine ohne das Gefühl der Rache?“

„Das ſagtet Ihr mir ſoeben und ich antwortete: Wenn dem ſo iſt, und Eure Majeſtät vor dem Manne zittert, den Ihr beleidigt habt, ſo hütet Euch wenigſtens, daß Warwick, wenn er nicht als Freund zurückkehrt, nicht als unwiderſtehlicher Feind zurückkehren möge. Wenn Ihr nicht verſöhnen koͤnnt, ſo vernichtet! Eilt, durch alle mögliche Liſt Clarence von Warwick zu trennen— eilt, die Vereinigung der Beliebtheit des Grafen und der Rechte Heinrichs zu verhindern. Habt ein Auge auf alle laneaſtriſchen Lords und ſeht zu, daß keiner das Reich verlaſſe, wo ſie Gefangene find, und in das Lager zu kommen, wo ſie ſich zu Anführern erheben können. Und in demſelben Augenblick, wo ich Euch bitte, Oxford ſtreng zu bewachen und Eunre ſchnellſten Reiter abzu⸗ ſchicken, Jasper von Pembroke gefangen zu nehmen, lacht Ihr ganz heiter, da Ihr hört, daß Orford und Pembroke gegangen ſind, die Armee unſrer Feinhe zu vergrößern.“

„Beſſer Feinde außer meinem Reich als in demſel⸗ ben,“ antwortete Eduard trocken.

„Mein Lehensherr, ich rede nichts weiter,“ ſagte Bulwer, Barone. III. 2