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eben ihre Pferde beſtieg, um ſich eines Spazierrittes durch das benachbarie Jagdrevier zu erfreuen. Die kalten und halb heleidigenden Grüße dieſer Günſtlinge der Stunde, die jetzt den Nevile kränkten, der ſeiner Be⸗ ſttzungen beraubt war, die ihn fuͤr ſeine langen und glänzenden Dienſte belohnten, ſtanden in lebhaftem Ge⸗ genſatze zu den ehrerbietigen Huldigungen, die ihm früͤher zu Theil geworden waren und verletzten Montagu tief.
„Wohin reitet Ihr, Bruder Marquis?“ ſagte der junge Lord Dorſet, Eliſabeths Sohn aus erſte Ehe, als Montagu ſeinem einzigen Knappen rief, der mit ſeinem Pferde auf ihn wartete.„Irgend eine geheime Expebi⸗ tion wahrſcheinlich, denn ich habe den Tag erleht, wo Lord Montagn nie mit weniger als dreißig Knappen aus dem Palaſte des Königs ritt.“
„Da Lord Dorſet ſich ſeines Gehächtniſſes rühmt,“ antwortete der Lord verächtlich,„ſo wird er ſich auch vielleicht des Tages erinnern, wo, wenn ein Nevile haſtig ſein Pferd beſteigen wollte, er den erſten Wood⸗ ville, den er ſah, ihm den Steigbügel zu halten bat.“
Und indem er den Marquis mit vornehmem Blicke anſah, den die Erwiderung zum Schweigen brachte, ritt der ahnenſtolze Montagu an den Hofleuten vorüber und langſam weiter, bis man ihn vom Palaſte aus nicht mehr ſehen konnte, ging dann in einen Galopp über und hielt nicht eher an, bis er London und das Haus erreicht hatte, wo damals der Graf von Orford, der mächtigſte aller laneaſtriſchen Edellente wohnte, der nicht verbannt und bisher mit dem regierenhen Hauſe in gutem Vernehmen geweſen war.


